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Abschaltung analoges Satelliten-Fernsehen

Informationen zum Thema Abschaltung analoges Satelliten-Fernsehen finden Sie unter diesem Link.
 

Mitgliederversammlung 2011

Starke Innungsgemeinschaft sichert Zukunft des E-Handwerks

 

Foto/Text: Karsten Seifert

Mitgliederversammlung 2011 der Elektroinnung Ostthüringen am 9. April 2011 in Luisenthal

 

Zahlreich reisten die Innungsmitglieder zur Jahresmitgliederversammlung am zweiten Aprilwochenende 2011 im „Berghof“ Luisenthal an und verdeutlichten so das rege Interesse der Meister und Unternehmer des Elektrohandwerks an der Zukunft ihres Gewerkes , ihrer Innungsgemeinschaft und letztlich natürlich auch ihrer Betriebe.

 

Innungsobermeister Bernd Mächler bilanzierte in seinem Jahresbericht 2010 ein ergebnisreiches Arbeitsjahr, zeigte Erfolge, verwies jedoch auch auf noch intensiver nutzbare Reserven beispielsweise in der Lehrlingsausbildung und generellen Fachkräftesicherung, in der fachlichen Qualifikation sowie im Finden und besetzen neuer Geschäftsfelder.

 

Ein Thema beherrschte das Resümee des Obermeisters ebenso wie die Berichte der Fachgruppenleiter Elektrotechnik und Informationstechnik, Harry Sauer und Michael Rodmann: Wie lässt sich bei sinkenden Mitgliederzahlen, die beinahe ausschließlich den Betriebsaufgaben aus Altersgründen und fehlender Nachfolge geschuldet seien, dennoch Gewicht und Stimme einer starken Innungsgemeinschaft gegenüber Politik, Lieferanten, Gewerkschaften sichern.

 

Eine Lösung läge auf der Hand: Eine engere Zusammenarbeit und ein gemeinsames Auftreten bis hin zum Zusammenschluss mit anderen Landesinnungsverbänden, so wie es in den Fachgruppen bereits über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich und vorbildhaft praktiziert würde.

 

Wie es aus dem Grußwort des Landesinnungsmeisters, Rainer Müller, zu entnehmen war, würden noch in diesem Jahr Gespräche mit dem LIV Sachsen zum Thema Zusammenschluss stattfinden. Die Geschichte könne sich nach seinen Worten wiederholen, unterstützte sofort nach der Wende der sächsische Verband doch schon einmal maßgeblich mit seinen eigenen kurz zuvor gemachten Erfahrungen aus seiner Formierung die Gründung des LIV Thüringen.

 

Richtungweisend war auch die erfolgreiche Abstimmung zur Öffnung der Innung für interessierte Mitglieder aus den Reihen der Büroinformatiker. Wird so doch organisatorisch vollzogen, was in der Praxis bereits alltäglich ist: Die Felder von E-Handwerk und Bürokommunikation wachsen stetig enger zusammen.

 

Neben den neuen Geschäftsfeldern von Digitalfernsehen über Datennetztechnik, Gebäudeautomation bis Videoüberwachung und weiterer elektronischer Sicherheitstechnik müsse, so Bernd Mächler, das klassische Elektrohandwerk mit Stolz weiter verfolgt werden. Dieser Stolz auf den Beruf und die eigene Arbeit gelte es, an die Lehrlinge weiterzugeben, mahnte Christian Schöppe, Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses mit Blick auf die mangelnden Ausbildungsleistungen und auf die dramatisch hohe Durchfallerquote von 40 Prozent nach dreieinhalb Lehrjahren an. Er vermisse häufig Qualitäts- und Verantwortungsbewusstsein bei den zukünftigen Gesellen und riet, bereits während der Ausbildungszeit engen direkten Kontakt mit den Endkunden zur zusätzlichen Motivation zu ermöglichen.

 

Die verabschiedeten Berichte zum Haushalt 2010 und Etat 2011, vorgetragen von Schatzmeister Bernd Janke, belegten und sichern die Arbeits- und Handlungsfähigkeit der Innung schwerpunktmäßig für die Gewinnung neuer Mitglieder, die Ausbildung und Sicherung des Fachkräftenachwuchses sowie der fachlichen Weiterbildung der Berufskollegen und ihrer Mitarbeiter. Einstimmig erhielten Günter Mehlhos, Matthias Elfner und Gunter Wolf das Mandat als Kassenprüfer für das aktuelle Geschäftsjahr.

 

Das Stichwort Qualifikation griff auch Frank Hohle, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Ostthüringen auf, indem er unter den Anwesenden für Referenten mit Praxiserfahrung warb, um mit ihnen den Meisterunterricht noch bedarfs- und praxisorientierter zu gestalten. Daneben erführen die Zuhörer „aus erster Hand“ Neues von nächsten Aktivitäten im Rahmen der zentralen Imagekampagne des Handwerks. Einen Termin gilt es, vorzumerken und für eigene Werbeaktionen zu nutzen: Am 3. September 2011 wird erstmals in ganz Deutschland der „Zentrale Tag des Handwerks“ veranstaltet.

 

Weitere Grußworte und Anregungen überbrachten Hans-Joachim Bischoff von der Partnerinnung aus Erlangen sowie Uwe Lübbert, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis, auch im Namen des Kreishandwerksmeisters Rolf Fischer.

 

Intensiven fachlichen Austausch ermöglichte die Industrieausstellung mit knapp 15 Messe- und Präsentationsständen im Foyer des Hotels „Berghof“. Jede freie Minute wurde genutzt, um mit den Fachberatern der Hersteller und untereinander Detailfragen zu Produkten und Neuheiten zu klären ebenso wie zu betrieblicher Software für das E-Handwerk und zu Fragen der Gesundheitsvorsorge und Krankenversicherung.

 

Einen höchst informativen und umfassenden „WIKIPEDIA-Vortrag“ über die verschiedensten Facetten der Energieerzeugung, der Sicherung der Energieversorgung, der Preisgestaltung, -entwicklung und des Umweltschutzes hielt traditionsgemäß Meisterkollege Wilfried Weiser.

 

Ulf Buntrock, Busch-Jäger Elektro GmbH, setzte mit gleichem Niveau und Informationsgehalt die Vermittlung von nützlichem Fachwissen rund um das Wachstumsfeld der Zukunft „Smart Energy - Intelligente Netze - Wie sichert sich das E-Handwerk seinen Anteil“ fort. Hier stellte er am Beispiel von KNX-Installationslösungen vor, wie die aktuellen Energieverbrauche für Hauseigentümer und Wohnungsbesitzer visualisiert werden können und welche Lösungen es für den Privatmann beim Lastenmanagement gibt. Diese intelligenten Lösungen, die Verbraucher dann automatisch einschalten, wenn Energiekosten gering sind, können vom E-Handwerk angeboten und realisiert werden, so die Botschaft von der Chance des neuen Geschäftsfeldes. Doch er warnte auch davor, zu lange zu warten, denn auch aus dem Bereich Informations- und Computertechnik könnten und werden sich Dienstleister dieses lukrative Geschäftsfeld erschließen.

 

Fazit:

Die Wege in die Zukunft stehen einem starken organisierten E-Handwerk offen. Ein engagiertes Wirken und Mitwirken im Ehrenamt bei den Innungen leistet einen teil der arbeit dafür. Doch den entscheidenden Ausschlag für den Erfolg der Gemeinschaft und den ihrer Mitgliedsbetriebe wird nur die Offenheit des einzelnen Meisterkollegen, sein Wollen und handeln und das Handeln neu hinzugewonnener Gleichgesinnter liefern können.

 

Ein fröhlicher Festabend bei Musik, Tanz und Bauchrednerei trug zusätzlich dazu bei, das 21. Mitgliedertreffen 2011, seine Ergebnisse und Anregungen, in sehr guter Erinnerung zu behalten.

 

Das Handwerk

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Presse Kampagne " Das Handwerk die Wirtschaftsmacht von Nebenan "

Alle rund fünf Millionen Handwerker in Deutschland sollen Botschafter der Kampagne werden. Sie stehen mit Ihrer exzellenten Arbeit für Modernität und Hightech im Handwerk. Mit Aufklebern und Postern geben sie sich außerdem als Teil der Wirtschaftsmacht von nebenan zu erkennen.

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http://www.handwerk.de

 

Profil & Aufgaben

Was viele nicht wissen

Eine Innung ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts.
Sie ist somit ermächtigt, vom Staat zugewiesene Aufgaben zu übernehmen, u.a:

  • Regelung und Überwachung der Lehrlingsausbildung
  • Durchführung der Gesellenprüfung
  • Vermittlung bei Lehrlingsstreitigkeiten erspart möglicherweise Streitigkeiten vor Arbeitsgerichten).

Gemeinsam stärker sein

Die Vorteile als Mitgliedsbetrieb unserer Innung liegen auf der Hand:

  • Sie sind jederzeit top informiert.
  • In vielen technischen, unternehmerischen und organisatorischen Fragen werden Sie bestens beraten.
  • Sie erfahren Marktrends und wichtige Neuheiten aus erster Quelle.
  • Ein wertvoller Erfahrungsaustausch gewährt neue Einblicke in Chancen und Potentiale.
  • Sie buchen Fortbildungsmaßnahmen zu Vorzugspreisen.
  • Die Innung setzt sich lokal und regional für ihre Mitgliedsbetriebe ein.
  • Ihr Landesinnungsverband LIV und der Zentralverband der Deutschen Elektrohandwerke ZVEH unterstützen Sie tatkräftig und vertreten Ihre Interessen auf Landes- und Bundesebene.
  • Gezielte bundesweite Werbe- und Verkaufsförderungs- Aktivitäten fördern Ihren Geschäftserfolg.
  • Sie profitieren von bundesweiter Öffentlichkeitsarbeit.
  • Für Ihren lokalen Werbeauftritt nutzen Sie das offizielle E-Blitz-Zeichen, das ausschließlich den Innungsfachbetrieben vorbehalten ist. Oder nach Vertragsunterzeichnung beim ZVEH die neue E-Marke
 

Beratung

So unterstützt Sie Ihre Innung
Elektroinnung Ostthüringen

Wir beraten Sie gerne, umfangreich und kompetent. Wir versetzen uns in Ihre Lage und finden mit Ihnen gemeinsam einen Weg, um Ihre Ideen und Wünsche umzusetzen.

Sprechen Sie mit uns - es lohnt sich.

Unternehmer-Beratung

Ihre Innung bietet Ihnen auf mehreren Gebieten die Möglichkeit der kostenfreien Beratung. Schon bei einer Rückfrage pro Jahr - bei entsprechender materieller Auswirkung - kann sich ein Mitgliedsbeitrag mehrfach auszahlen!

Juristische Beratung

Innungsmitglieder erhalten kostenlose Beratung auf den Gebieten des Arbeitsrechts, des Vertrags- und Vergaberechts (Bauwerkverträge, VOB, VOL) und vielem anderem mehr.

Betriebswirtschaftliche Beratung

In allen Fragen der Betriebsorganisation, des Personalwesens, der Finanzierung, des Marketings und der Unternehmensführung etc. berät Sie Ihre Innung kompetent.

Technische Beratung

Mitglieder erhalten Beratungsleistungen zu neuen, innovativen Technologien, zu neuen Produkten oder technischen Detailfragen.

 
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