Gesellenfreisprechung

Gesellenfreisprechung 07.04.2022

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Feierliche Freisprechung im Elektrohandwerk Ostthüringen am 07.04.2022 in Jena

Es ist nie zu spät für einen lange gehegten Berufswunsch. Das beste Beispiel liefert Handwerker-Junggeselle René Oettel. Er schloss als Jahrgangsbester mit 91 Punkten und der Gesamtabschlussnote "Zwei" seine Lehre zum Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik ab. Traditionell in festlicher Kulisse am 7. April 2022 im Jenaer Hotel „Schwarzer Bär“ feierte er gemeinsam mit nunmehr Handwerkskollegen, Meistern, Lehrausbildern, Berufsschullehrern sowie Ehrengästen von Kreishandwerkerschaft Jena-Saale-Holzland-Kreis und Sparkasse Jena-Saale-Holzland sowie Angehörigen seinen erfolgreichen Lehrabschluss.

Gratulationen und auch Ansporn zu nächsten Ausbildungen und Schritten der Weiterentwicklung gaben in ihren Grußworten Sparkassenvorstand Thomas Neubert, Sparkasse Jena-Saale-Holzland, Uwe Lübbert im Namen der Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis und Elektromeister sowie Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses Christian Schöppe.

Die aus Zeiten der Zünfte überlieferte Tradition der feierlichen Freisprechung nahm Innungsobermeister Tobias Geissler im ebenfalls geschichtsträchtigen Spiegel-Saal des „Schwarzen Bären“ vor. In diesem Ambiente erlangten die Gratulationen für Manfred Bärthel zum 30. Firmenjubiläum und Christian Rößler zum 25. „Silbernen“ Meisterjubiläum einen ebenfalls würdigen Charakter. Beide erhielten die Ehrenurkunde der Handwerkskammer für Ostthüringen.

Für insgesamt 22 junge Männer (nicht alle im Bild) öffnen sich mit ihren Gesellenbriefen die Türen in die Fachbetriebe des Elektrohandwerks und damit Richtung Zukunft. Nach dreieinhalb Jahren Lehrzeit dürfen sie nun die Berufsbezeichnung Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik tragen. Natürlich berge der Gesellenbrief nach den Worten von Innungsobermeister Tobias Geissler auch die Verpflichtung zum Hochhalten der Handwerkerehre.

So, wie es sich der heute 43-Jährige von Großvater, Vater und Onkel abschaute, die allesamt im Elektrohandwerk arbeiteten und arbeiten. Bereits in der Kindheit schaltete er mit Kleinspannungen. Heute hätten es ihm insbesondere die Felder Smart Home für Privat sowie Gebäudeautomatisierung und Netzwerktechnik für Gewerbe angetan. Doch letztlich wolle er Erfahrungen und Praxis sammeln bei seinem Arbeitgeber und früheren Lehrbetrieb Elektro-Hauffe GmbH in Gera.

Die Technikfelder des modernen Elektrohandwerks sind breit gefächert und von schnell zunehmender Bedeutung. Sie reichen von Beleuchtung, Haushaltsgeräten, Smart Metering, Green-IT, Wärme und Warmwasser, Eigenstrom bis zur Intelligenten Gebäudetechnik.

Dies gelte es nach den Worten von Innungsobermeister Tobias Geissler in der Berufsorientierung an den Schulen noch stärker herauszustellen. Abschlüsse als Facharbeiter beziehungsweise Handwerksgesellen, erworben im System unserer dualen Berufsausbildung in Deutschland erworben, seien auch im Ausland hoch geachtet und ihre Inhaber willkommene Fachkräfte. Es müsse also nicht zwingend das Abitur sein, um seine Lebensträume zu verwirklichen.

Musikalisch trug die Schülerband der Freien Gesamtschule Milda zu dem gelungenen Nachmittag mit vier Musikstücken bei.

 

Text und Bild von Karsten Seifert

Gesellenfreisprechung 07.09.2021

Elektrohandwerk begrüßt 22 Junggesellen

Feierliche Freisprechung des gesamten Jahrgangs 2021 der Elektroinnung Ostthüringen in Jena

„Wir Handwerker lassen nichts unter den Tisch fallen. Und wenn es um unsere Handwerkerjugend geht, erst recht nicht“, begrüßte Innungsobermeister Tobias Geißler den Nachwuchs für Elektrobetriebe seiner Innungsregion Ostthüringen anlässlich der feierlichen Freisprechung des gesamten Abschlussjahrgangs 2021. Unter ihnen vorzeitige Auslerner und Junggesellen, die bereits im Frühjahr ihre dreieinhalbjährige Ausbildung erfolgreich beendeten. Neben dem Ambiente des geschichtsträchtigen Jenaer Hotels „Schwarzer Bär“ gaben die anlässlich der 31. Mitgliederversammlung anwesenden Elektromeister der Freisprechung den gebührend feierlichen Rahmen.

In der im Frühjahr ausgefallenen Zeremonie, sonst immer gleich zum Abschluss der dreieinhalbjährigen Lehrzeit, und nun nachgeholten wurden der Greizer Ansgar Geßner und der aus Bad Sulza stammende Felix-Marian Graf für ihren vorzeitigen Abschluss nach bereits drei Jahren dualer Lehrausbildung bei der Jenaer ASI Anlagen Service Instandhaltung GmbH und der Elektro-OVA-GmbH Camburg mit den Gesellenbriefen belohnt.

Als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik steigen die Kollegen von Ansgar Geßner und Felix-Marian Graf nun in das Berufsleben ein. Für die beiden Schnellstarter selbst beginnen ab November 2021 die Meisterschule in Vollzeit beziehungsweise dank des abgelegten Abiturs ein Studium zum Bachelor of Engineering in der Fachrichtung Allgemeine Elektrotechnik an der FH Nordhausen. Ein Masterstudium als nächste Etappe stünde später Ansgar Geßner offen. Sein Meisterbrief ist durch die EU dem Abschluss eines Bachelors gleichgestellt und ermöglicht eine perspektivreiche Zukunft wie beispielsweise ein weiterführendes Studium oder den Einstieg als Unternehmer mit eigenem Betrieb.

„Kurzfristig fehlen uns zwar die Beiden als Gesellen, doch in der Perspektive sehe ich in ihnen künftige Spezialisten und Unternehmenslenker für unsere Elektrohandwerke“, freute sich Tobias Geißler, Obermeister der Elektroinnung Ostthüringen, über den Nachwuchs mit „Händchen und viel Köpfchen“.

Bilder von Karsten Seifert

Gesellenfreisprechung am 6. September 2019

Natürlich Handwerk - Was sonst!

Feierliche Freisprechung des Gesellennachwuchses und Begrüßung der Lehr-Beginner, 6.9.2019, Sparkassen-Arena Jena

Karriere mit Handwerkerlehre - 36 Lehrlinge in den Gesellenstand erhoben.

Die Gemeinschaft der Handwerker der Region feiert seinen Nachwuchs gleich doppelt. Vor großem Publikum werden einerseits die Lehrlinge von ihren Pflichten als Auszubildende freigesprochen. Sie treten nach ihrem erfolgreichen Lehrabschluss nun als Junggesellinnen und Junggesellen ins Arbeitsleben ein. Ebenso herzlich begrüßt in der Handwerkerfamilie werden die Jugendlichen, die nun ihre Lehre in Meisterbetrieben des Fachhandwerks in Jena und dem Saale-Holzland-Kreis antreten. Dies begeht die Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis im modernen Ambiente der Jenaer Sparkassen-Arena mit Ehrengästen aus der Politik und dem Handwerk mit seinen Partnern.

„Die guten und sehr guten Ergebnisse in Theorie und insbesondere Praxis freuen uns. Sie beweisen, unsere Handwerkerjugend kann es, wenn Motivation und Perspektive stimmen. Auch zukünftig werden wir über die gesamte Lehrzeit hohe schulische und praktische Lernergebnisse einfordern“, lobt Kreishandwerksmeister Thomas Jüttner seine Absolventen.

Im Jahrgang 2019 stachen gleich drei Jahrgangsbeste heraus. Lucas Karl Becker hat VORZEITIG bereits nach 3 Jahren Lehrzeit den Berufsabschluss als Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik erfolgreich mit Note 1 in Theorie und Praxis bestanden (Lucas Karl Becker, Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik, Ausbildungsbetrieb: Agrarunternehmen "Wöllmisse" Schlöben e.G.).

Das Zeugnis von nunmehr Steinmetzgeselle Jan Schneider weist die Note 2 in Theorie und Praxis aus. (Ausbildungsbetrieb: Steinmetzbetrieb Matthias Hoff & Bernd Rudolph GbR, Pößneck).
Steinmetzgeselle Maximilian Kahnt geht ebenfalls mit der Gesamtnote 2 in sein Berufsleben (Ausbildungsbetrieb: Steinmetz Kahnt, Greiz).

Freigesprochen wurden 36 Jugendliche als Junggesellinnen und Junggesellen nach drei Ausbildungsjahren sowie nach 2 Ausbildungsjahren Jugendliche mit vereinfachtem Abschluss der Gewerke verabschiedet. Über die Verstärkung freuen sich die Betriebe des Tischlerhandwerk Jena/Saale-Holzland-Kreis, des Malerhandwerk Ostthüringen, des Bauhandwerk Jena/Saale-Holzland-Kreis, des Elektrohandwerk Ostthüringen, des Friseurhandwerk Jena/Saale-Holzland-Kreis und des Steinmetzhandwerks Ostthüringen.

Musikalisch und zünftig jugendlich begleitete die Schülerband der „Freien Ganztagsschule Milda“ unser Fest.

Text und Bilder: Karsten Seifert

Gesellenfreisprechung am 1. März 2019

Perspektive motivierte für sehr gute Lehrabschlüsse

22 Gesellen in Jena freigesprochen

 

Freisprechung Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis,
1. März 2019, Meistersaal der KHS Jena

 

Ihre Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse erhielten am 1. März 2019 in Jena 22 junge Menschen vom stellvertretenden Kreishandwerksmeister Detlef Praechter sowie ihren Lehr- und Obermeistern im feierlichen Ambiente des Meistersaals im Jenaer Haus des Handwerks und Sitz der Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis. Nach erfolgreich beendeten dreieinhalb Lehrjahren dürfen nun im Gesellenstand 13 Jung-Handwerker als Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik und neun als Anlagenmechaniker Sanitär-Heizung-Klimatechnik arbeiten. Die Weiterbeschäftigung im Lehrbetrieb oder auch neuem Meisterbetrieb ist gesichert und lässt die Jugendlichen zuversichtlich auf ihren neuen Berufs- und Lebensabschnitt schauen.

Als Jahrgangsbester mit dem Gesamtprädikat „Sehr gut“ schloss der 24-jährige Maximilian Benditte ab. Er erhielt während der dreieinhalb Jahre Lehrausbildung zum Anlagenmechaniker Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik sein Rüstzeug in der ASI Anlagen, Service, Instandhaltung GmbH, Jena.

Ebenfalls beispielhaft absolvierte Julian Winkler mit dem Gesamtergebnis „Gut“ seine Lehre zum Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik bei der Schmidt Elektrotechnik e. K., Auma.

Beide Festredner Thomas Neupert, Vorstandsmitglied Sparkasse Jena-Saale-Holzland, und Detlef Praechter, stellvertretender Kreishandwerksmeister, verwiesen auf die Chancen und Ansprüche, die aus der Verbindung von traditionell der Arbeit mit den eigenen Händen und dem Einsatz neuester Technologien erwachsen. Die Antwort auf die Frage der aktuellen Imagekampagne des Handwerks „Ist das noch Handwerk?“ lautete einhellig: „Ja, das ist das moderne Handwerk und schöpft aus der Symbiose von Tradition und Moderne.“

Mit der traditionellen Freisprechung werden die Jugendlichen von ihren Pflichten als Handwerkslehrlinge entbunden und werden nun als Junggesellen "ihren Fachmann stehen" können und müssen. Dieser Brauch reicht zurück bis in die Zeit der damaligen Gilden und Zünfte. Seitdem wird er bewusst gepflegt. Nicht zuletzt auch, um das Bewusstsein für die spezielle Handwerksehre zu bewahren und zu stärken.

Text und Bilder: Karsten Seifert

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